The Impossible – der Film

The Impossible

Mit dem Film „The Impossible“ von 2012 verarbeitete der spanische Regisseur Juan Antonio Bayona die Tsunami-Katastrophe im Jahr 2004 an den Küsten des indischen Ozeans. Bayona orientierte sich hierfür an der wahren Geschichte einer spanischen Familie, welche zu jener Zeit ihren Weihnachtsurlaub in einem der betroffenen Gebiete verbrachte. Der Film entgeht damit dem Genre des Katastrophenfilms oder einer Dokumentation und bietet vielmehr eine melodramatische Erzählung vor dem gewaltigen Hintergrund des tatsächlichen Ereignisses. Die Familie und ihre Geschichte steht im Mittelpunkt, teilt jedoch das Schicksal aller Menschen um sie herum. Dank dieser mikroskopischen Herangehensweise an ein solch global bedeutendes Thema und zudem auch der tollen schauspielerischen Leistungen in den Hauptrollen ist der Film mehr als sehenswert. Zwar ist ein Hauptaspekt der Grundhandlung des Filmes somit von vornherein klar, jedoch fesseln die einzelnen Geschichten der jeweiligen Familienmitglieder den Zuschauer bis zum Schluss.

Der Trailer zum Film

Eine riesige Katastrophe

Henry (Ewan McGregor – bekannt aus zahlreichen Filmen, u.a. „Star Wars Episode I – III“) und Maria (Naomi Watts – bekannt aus „King Kong“) sind ein glückliches Paar. Gemeinsam mit ihren drei Söhnen reisen sie am 24. Dezember 2004 in Khao Lak in Thailand an und beziehen ihre Zimmer im Urlaubshotel. Alles scheint idyllisch und perfekt für ihren weihnachtlichen Urlaub. Als die Familie sich am dritten Tag am Pool aufhält, bricht jedoch der Tsunami über die Anlage herein. Zwar überlebt die gesamte Familie den Ausbruch der Katastrophe, jedoch werden sie voneinander getrennt. Maria und der älteste Sohn Lucas (Tom Holland) werden zwischen Trümmern vom Wasser ins Landesinnere getrieben. Dort begegnen sie Daniel, welcher ebenfalls seine Eltern vermisst. Gemeinsam suchen sie Schutz vor weiteren Wellen und klettern auf einen Baum. Später werden sie von Thailändern gefunden und in ein Krankenhaus gebracht, wo die schwer verletzte Maria behandelt wird.

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Zwischen Hoffnung und Angst

Unterdessen verblieben Henry und die übrigen Söhne in den Überresten des Hotels. Der Familienvater ist gezwungen, seine beiden Söhne in der Obhut von Fremden zu lassen, um sich selbst auf die Suche nach dem Rest seiner Familie zu begeben. Was folgt, ist eine Odyssee, bei der die Emotionen immer wieder zwischen Angst und Hilflosigkeit sowie Mut und Hilfsbereitschaft hin und her wogen. Dies verkörpert auch der kleine Lucas, der im Krankenhaus nichts für seine Mutter tun kann aber all das Leid um die beiden herum erkennt. Um sich alledem nicht zu ergeben, tut er, was für ihn am sinnvollsten erscheint: er hilft. Er rennt umher und versucht, Menschen dabei zu helfen, einander zu finden, nachdem sie sich verloren haben. Zu seinem großen Glück widerfährt letztlich auch seiner Familie diese Hilfe. Seine beiden Brüder, wurden mit anderen Kindern abtransportiert und begegnen bei einem Zwischenstopp an einem Krankenhaus tatsächlich ihrem ältesten Bruder und schließlich auch dem Vater. Damit ist die Familie am Ende wie durch ein Wunder vollzählig vereint. Einzig Marias Verletzungen müssen nun überstanden werden. Eine Operation wird notwendig und zur besseren medizinischen Versorgung wird die Familie schließlich nach Singapur geflogen.

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Die wahre Familie

Tatsächlich handelt es sich hier um einen Film nach einer wahren Begebenheit. Nicht nur, dass der Tsunami tatsächlich das verheerende Ausmaß hatte, wie es dargestellt wird, sondern ist es auch wirklich das Schicksal einer Familie gewesen, welches hier im Film erzählt wird. Die spanische Familie Álvarez Belón verbrachte 2004 Weihnachten in der Nähe von Bangkok und wurde durch den Tsunami auseinander gerissen. Nachdem Mutter Maria und Sohn Lucas weit weg gespült wurden und Vater Enrique und die beiden Söhne Simon und Tomas in den Hoteltrümmern verblieben, konnte die Familie letztlich dennoch wieder zueinander finden und die Katastrophe gemeinsam überstehen.