Adventskalender mit Schokolade verschenken

Die Adventszeit war schon als Kind immer eine besonders aufregende Zeit, wenn man täglich ein neues Türchen des Adventskalenders öffnen durfte, das einem das Warten auf das Christkind im wahrsten Sinne des Wortes mit einem Stück Schokolade versüßte. Heute erfreut sich der Adventskalender größter Beliebtheit in ganz Deutschland und ist als Brauch der Advents- und Weihnachtszeit nicht mehr wegzudenken. Da Weihnachten heutzutage nicht mehr nur ein religiöses Fest ist, sondern auch als säkulares Familienfest gefeiert wird, ist auch der Adventskalender in der Vorweihnachtszeit mittlerweile bei vielen religiösen, so wie nicht religiösen Menschen sehr beliebt. Dies umfasst nicht nur Kinder, sondern auch viele Erwachsene erfreuen sich an der weihnachtlichen Tradition. Der Adventskalender hat sich mittlerweile als Brauch für Jung und Alt in ganz Deutschland etabliert, doch nur wenige wissen tatsächlich woher diese weihnachtliche Tradition stammt.  

Disney Adventskalender verschenken

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Geschichte des Adventskalenders

Die Ursprünge des Adventskalenders lassen sich bis in das 19. Jahrhundert zurückverfolgen, wo die ersten Formen dieser Tradition dem protestantischen Umfeld entsprangen. Die damaligen Adventskalender waren jedoch noch sehr einfach in ihrer Form und Gestaltung. Religiöse Familien schmückten ihre Wand in der Adventszeit Tag für Tag mit 24 weihnachtlichen oder religiösen Bildern, die nacheinander aufgehangen wurden. Eine andere, eher einfach Variante war es 24 Kreidestriche an eine Wand oder Tür zu malen, die die Kinder dann nach und nach wegwischen durften. Diese Art von Adventskalender nannte man “Strichkalender” und wurde hauptsächlich von ärmeren Familien gebraucht. Eine weitere Variante war die Nutzung von Strohhalmen, die bis Heilig Abend täglich in eine Krippe gelegt wurden. So gab es auch andere Formen wie beispielsweise eine Weihnachtsuhr oder eine Adventskerze. Die Adventskerze wurde Tag für Tag bis zur nächsten Markierung abgebrannt. Aber auch Adventskalender mit Naschwerk gab es bereits bei etwas wohlhabenderen Familien, bei denen 24 Lebkuchen jeweils auf einem Stück Stoff angebracht wurden, wovon jeden Tag dann einer gegessen werden durfte. Nach und nach wurde der Adventskalender auch unter den Katholiken sehr beliebt und verbreitete sich demnach in ganz Deutschland. Diese frühen Formen von Adventskalendern stellten sich meist als eher simple dar aber dennoch effektiv. Der Zweck des Herunterzählens der Tage war es, Kindern zu erleichtern die Zeit bis Heilig Abend abschätzen zu können und auf die eigentliche Weihnachtsgeschichte vorzubereiten. Der Gebrauch des Adventskalenders erzeugte dabei bereits eine weihnachtliche Stimmung, ohne dass das Weihnachtsgeheimnis im Trubel und der Vorfreude unterging. Der erste gedruckte Adventskalender in Form einer Uhr, erschien im Jahr 1902. Er wurde von der Evangelischen Buchhandlung in Hamburg veröffentlicht und konnte mit jedoch langer Wartezeit bestellt werden. Verleger Gerhard Lang, Sohn eines Pfarrers, brachte dann 1908 die ersten gedruckten Adventskalender in Umlauf. Dieser Adventskalender bestand aus 24 farbigen Bildchen mit verschiedenen Motiven, die man ausschneiden und dann auf 24 Felder eines separaten Pappkartons kleben konnte. Die Idee hatte er angeblich von seiner Mutter, die ihm als er ein Kind war in der Adventszeit 24 Schächtelchen mit Lebkuchen bastelte. Von diesen durfte er jeden Tag eins öffnen und naschen. Im Jahr 1920 erschienen die ersten Adventskalender, bei denen Türchen geöffnet werden konnten. Hinter den Türchen versteckten sich meist Bildchen oder Bibelverse. So gewann der Adventskalender immer mehr an Beliebtheit und war ab den 1950er Jahren preisgünstig als Massenartikel zu erwerben. Die Bildchen hinter den Türchen stellten oft verschneite Städte, winterliche Landschaften oder christliche Motive dar. Seit den 1960er Jahren verbarg sich hinter den Türchen mancher Kalender auch bereits ein Stück Schokolade in einer weihnachtlichen Form. Mittlerweile ist der Adventskalender nicht mehr nur eine Familientradition, sondern eine die auch öffentlich in Städten zelebriert wird. So wird beispielsweise jedes Jahr der weltgrößte freistehende Kalender auf einem Haus im Leipziger Zentrum angebracht, wo sich täglich um 16 Uhr bis Heilig Abend ein Fenster öffnet. Der Kalender misst 857 Quadratmeter in seiner Fläche.

Für Jung und Alt

Heutzutage sind Adventskalender nicht mehr nur ein Brauch um Kindern die Wartezeit bis Heilig Abend zu versüßen, auch viele Erwachsene erfreuen sich an den kleinen Geschenken, die sich hinter den Türchen verbergen. Dahinter verstecken sich heutzutage nicht mehr nur Bildchen oder Schokolade, sondern auch andere Kleinigkeiten. Weihnachten ist schon lange nicht mehr nur ein christliches Fest, sondern auch eine Feier unserer Konsumgeschellschaft geworden. Somit wird auch der Adventskalender mittlerweile nicht mehr nur mit religiösem Hintergedanken genutzt und verschenkt. Waren es früher noch Bilder mit weihnachtlichen oder christlichen Motiven, so verbergen sich für Kinder hinter den Türchen der Adventskalender heutzutage meist sogar kleine Spielzeuge oder andere Überraschungen, die die Augen zum Strahlen bringen. Für Erwachsene verbirgt sich hinter den Türchen oft Schmuck, Kosmetik, oder Essens- und Getränkewaren wie Pralinen, Tee oder Kaffee. Das Schenken dieser kleinen Aufmerksamkeiten hat oft keinen christlichen Hintergrund mehr wie noch vor 150 Jahren. Heutzutage verfolgen die kleinen Geschenke eher die Absicht der Person beim Entdecken jeden Tag eine kleine Freude zu bereiten. Adventskalender gibt es mittlerweile in allen Formen und Arten, der Gestaltung und Befüllung sind dabei keinerlei Grenzen gesetzt. Neben dem ursprünglichen Kalender, bei dem Türchen geöffnet werden, gibt es mittlerweile beispielsweise die Variante 24 Päckchen in Leinbeuteln oder Schachteln aufzuhängen. Der Kreativität wird bei der Gestaltung oft freien Lauf gelassen.

Adventskalender als Geschenk

Oft wird der Adventskalender heutzutage auch als Gelegenheit genutzt seinen Lieben ein einzigartiges Geschenk und damit bereits vor Heilig Abend eine große Freude zu bereiten. Viele basteln dazu selbst einen Aventskalender für die beschenkte Person oder bestellen einen selbst gestalteten Fotokalender im Internet. Die selbst gebastelten Adventskalender nehmen alle möglichen Formen an und werden mit allen möglichen kleinen Geschenken befüllt, um dem Beschenkten jeden Tag beim Öffnen ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern. Manche entscheiden sich aber auch für die Variante eines personalisierten Fotokalenders. Auch dabei gibt es ein Dutzend Möglichkeiten den Foto Adventskalender individuell zu gestalten. Solch ein Adventskalender bringt dabei doppelt Freude. Zum einen kann er mit einem einzigartigen Bild und einem persönlichen, liebevollen Text versehen werden. Zum anderen verbirgt sich hinter den 24 Türchen meist noch eine Kleinigkeit zum Naschen, in den meisten Fällen Schokolade. Ein selbst gestalteter Foto Adventskalender mit eigenen Bildern ist heutzutage eine sehr beliebte Variante des Adventskalenders, da er einen individuellen, aufmerksamen Vorweihnachtsgruß an Kinder, Eltern, Partner, oder Freunde darstellt.